Saison > Meisterschaft Frühjahr 09/10
B V Z - S P I E L B E R I C H T E
SV-Heiligenbrunn gegen den SV-Bocksdorf (1:4)
Die Gäste gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Nach einem Outeinwurf über die Abwehr schoss Ivica Habek ins Tor der Heimischen ein. "So trifft man von 100 Schüssen sicher nur einen genau ins Kreuzeck hinein", war sich Heiligenbrunns Trainer Dietmar Steurer sicher. Seine Mannschaft haderte in der Partie mit dem Lattenpfosten des Tores auf der gegnerischen Seite. "Mit viel Glück hätte die Partie sicher auch 4:4 Unentschieden enden können", meinte Didi Steurer im Gespräch mit der BVZ. Knackpunkt war für die Gastgeber jedoch, dass sie einen Elfmeter verschossen. "Bei dieser Aktion gab es die einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichters im gesamten Spielverlauf. Denn er hätte dem Schlussmann Rot zeigen müssen." Doch der Elfer half Heiligenbrunn nicht weiter. Mathias Kedl verschoss diesen. Vier Lattenschüsse, zwei an der Querlatte und zwei an die Stange waren dafür ausschlaggebend, das Heiligenbrunn den Tabellenführer unterlag.
Vorschau: SV Heiligenbrunn - USV Nehaus am Klausenbach:
"Unser Ziel ist der vierte Tabellenplatz. Ollersdorf liegt nur einen Punkt vor uns, die möchten wir noch einholen", so Trainer Didi Steurer. Neuhaus möchte Auswärts punkten. "Es ist die letzte Chance, dass wir auswärts einen Punkt machn", so Neuhaus-Trainer Werner Halb.
SV-Litzelsdorf gegen den SV-Heiligenbrunn (1:2)
Heiligenbrunn erwischte einen fulmianten Start in die Partie - Litzelsdorfs Goalie Mario Kalchbrenner hatte von der ersten Spielminute an alle Hände voll zu tun. Vor allem durch Michael Neubauer waren die Gäste besonders gefährlich. Doch es war schließlich ein Weitschuss von Mathias Kedl, der die Steurer Truppe in Front brachte. Danach waren die Löwen mit einem Schuss an die Querlatte gefährlich. Im Gegenzug setzte es jedoch den zweiten Gegentreffer für die Hausherren. Thomas Rambeck spielte sich auf der Seite durch und schoss zum 2:0 ein. Die Rosenkranz-Elf wollte sich aber nicht so schnell geschlagen geben, Mittelfeldmotor Stevica Zganec erzielte noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Mehr kam aber trotzdem nicht heraus. "Wir haben uns Aggresivität vorgenommen und wollten den Gegner das Spiel aufzwingen. Trotz der Niederlage bin ich aber nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", sagte Litzelsdorfs Günther Rosenkranz. "Aufgrund der vielen Chancen, die wir vorfanden, war der Sieg verdient", so Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer.
Team der Runde: Markus Muik (3), Thomas Rambeck (2)
Vorschau: Heiligenbrunn - Bocksdorf:
"Wir sind die Letzten, die Bocksdorf schlagen können", ist sich Trainer Didi Steurer sicher: "Wir können aber gewinnen". Der Heiligenbrunner Trainer will trotzdem das für ihn scheinbar unmögliche Vorhaben schaffen und drei Punkte holen.
SV-Heiligenbrunn gegen den SV-Rohrbrunn (2:0)
Die Heimischen diktierten das Spiel die ersten 25 Minuten. Durch den Kopfball fiel auch das 1:0 für Heiligenbrunn. Doch danach riss der Faden und Rohrbrunn kam besser ins Spiel. Doch nach dem 2:0 war alles klar für Heiligenbrunn. "Wir hätten auch noch das 3:0 schießen können, aber ich bin mit dem Sieg und unserer Leistung sehr zufrieden", sagte Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer. "Wir haben das Tor trotz Chancen nicht getroffen. Wir sind an Schönheit gestorben. Unser Glück ist, dass Deutsch Tschantschendorf ebenfalls verloren hat", so Rohrbrunns Gerd Gmoser.
Team der Runde: Geider Klaus (1)
ASV-Großmürbisch gegen den SV-Heiligenbrunn (3:3)
(Derbytime)
Die in den letzten beiden Spielen torlosen Großmürbischer gingen bereits in der zwölften Minute durch Kapitän Sascha Klucsarits in Führung. Doch die Freude währte nicht lange, den mit einem Doppelschlag von Michael Neubauer und Mathias Kedl drehten die Gäste den Spielstand kurzfristig um. Noch vor dem Pausenstand sorgte Manuel Csandl wieder für den Ausgleich. Die Zuseher kamen auf ihre Kosten, denn auch in der zweiten Hälfte ging es in dieser Tonart weiter. "Großmürbisch war besser als wir. In der zweiten Hälfte ging es hin und her. Wir fanden gute Chancen vor und trotz des 3:3 unentschieden sah ich eine Leistungssteigerung meiner Mannschaft", sagt Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer.
Team der Runde: Christoph Geider (4), Markus Muik (2)
Stimmen & Sprüche: "Jedes Spiel ist schwer. Wir werden uns jedoch wieder zu 100 Prozent einsetzten." Heiligenbrunns Didi Steurer
SV-Heiligenbrunn gegen den UFC-Strem (0:1)
(Derbytime)
In Heiligenbrunn waren die Kicker den Wetterkapriolen ausgesetzt. Eiskaltes Wetter setzte bereits den U23-Spielern zu. "Als der Regen sogar in Hagel überging, waren sich alle einig: Dies wird ein Derby vor leeren Rängen", erzählt Strems Pressesprecher Gerhard Deutsch. Rechzeitig zu Beginn der Kampfmannschaft gab es aber noch Sonnenschein und es faden sich noch eine erträgliche Anzahl an Zusehern zum Derby ein. Erst in der 75. Minute wurde Strem für Ihre Arbeit im Spiel belohnt. Linksfuß Bostjan Granfol zirkelte den Ball in den Strafraum und Manuel Taschlers Versuch, den Ball per Kopf zu erreichen, misslang. Doch damit zwang er Tormann Kerschbacher Martin zu einer Reaktion und dieser holte den aufspringenden Ball nich mehr aus dem langen Eck. Damit stellte Bastjan Granfol auf 0:1. "Wir haben verdient, wenn auch knapp, gewonnen", sagte Gerhard Deutsch abschließend.
Stimmen & Sprüche: "Es war kein besonderes Spiel. Wir nützten die Chancen nicht. Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man halt." Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer
SV St. Michael gegen den SV Heiligenbrunn (1:1)
St. Michael ging mit 1:0 in Führung - Sandro Knor traf per Volleyschuss ins Tor. In Folge verabsäumten es die Hausherren jedoch, weitere Tore zu schiessen. "Wir hätten das Spiel früher eintscheiden müssen. Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Nun kann es nur mehr aufwärtsgehen", meinte Rudi Kopitar, Trainer von St. Michael. Heiligenbrunns Coach Didi Steurer ärgerte sich über die verschlafene Anfangsphase seiner Truppe und den Schiedsrichter, der ein Abseitstor aberkannte: "Das 2:1 für uns hätte er geben müssen. Er hat nach dem Spiel zugegeben, das es ein Fehler war." Nach dem Remis gegen den Nachzügler blickt Heiligenbrunn aber bereits dem nächsten Spiel - dem Nachbarschaftsderby gegen Strem entgegen
Team der Runde: Kerschbacher Martin (3)
Stimmen & Sprüche: Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen, Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer.
Spieler der Woche: Kerschbacher Martin, Tormann
Heiligenbrunns Schlussmann musste beim 1:1 Unentschieden in St. Michael nur einmal hinter sich greifen. Er konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen. Somit rettete er seinem Verein einen Punkt und bewahrte sein Team vor einer Niederlage gegen den Tabellennachzügler aus St. Michael.
Brisantes Derby (Vorschau)
Ein Punkt und zwei Plätze liegen zwischen Heiligenbrunn und Strem.
Den Fans wird am Wochenende in der 1. Klasse B Süd ein wahrer Leckerbissen geboten. Denn der dritte der Tabelle. Heiligenbrunn trifft auf den Fünften, Strem. Für die ehemaligen Spielgemeinschaftspartner besitzt dieses Derby aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit besondere Brisanz. Bei den Gästen fehlt Roman Winkelbauer mit einer Gelb-Sperre, dafür kehrt Bostjan Granfol nach einer solchen wieder zum Kader zurück. Außerdem ist Rainer Winkelbauer nach einer Knieverletzung fraglich. Trotz dieser Umstände hofft Strems Vorstandmitglied Gerhard Deutsch auf einen Derbysieg. Den wollen aber auch die Hausherren aus Heiligenbrunn ergattern.
Steurer: "Wollen endlich einen Sieg gegen Strem"
"Das Derby ist eine eigene Geschichte. Es wird Zeit, dass wir nach der Spielgemeinschaftsauflösung endlich einen Sieg einfahren", sagt Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer. In den letzten beiden Derbys trennten sich die Mannschaften remis, im Oktober 2008 gewann Strem 2:1.
Stimmen & Sprüche: "Das Derby ist eine eigene Geschichte, wir wollen aber Gewinnen." Heiligenbrunns Didi Steurer zum Spiel gegen Strem am Wochenende
SV-Heiligenbrunn gegen den SV-Ollersdorf (4:2)
"Steurergruppe gelang der dritte Sieg"
Beim 4:2 zwischen Heiligenbrunn und Ollersdorf musste bereits in der 27. Minute Heilienbrunns Tormann Martin Kerschbacher ausgetauscht werden. "Solch eine Situation habe ich selten gesehen. Nach einem Freistoss von Ollersdorfs Jozsef Vidoczi bekam der Tormann vom sich verspringenden Ball einen Kinnhaken und war daraufhin benommen", sagte Trainer Dietmar Steurer. Noch fiel bei dieser Aktion das 1:1, weil der Gegner nurmehr einschießen brauchte. Auch Ollersdorf hatte Verletzungspech: Martin Grandits zog sich einen Nasenbeinbruch zu und Roland Barkos musste im Krankenhaus am Kopf genäht werden - beide Male soll der Ellbogen im Spiel gewesen sein.
Team der Runde: Unger René (5), Weber Jürgen (2), Kroboth Martin (1)
SV-Heiligenkreuz gegen den SV-Heiligenbrunn (1:3)
Steurer: "Der Sieg war in dieser Höhe verdient"
Im Spiel zwischen Heiligenkreuz und Heiligenbrunn setzten sich die Gäste mit 1 zu 3 durch. "Der Sieg in dieser Höhe war verdient. Wir haben das Spiel kontrolliert und so auch gewonnen. Eing gutes Zeichen für den Trainer, wenn er eine hervorragende Mannschaft und auch Ersatzbank hinter sich hat", meinte Heiligenbrunns Coach Didi Steurer. "Wenn ich schon mitten im Abstiegskampf bin, dann ist diese Leistung zu wenig", meinte ein enttäuschter Hans Neubauer aus Heiligenkreuz.
Team der Runde: Unger René (4), Muik Markus (1)
Stimmen und Sprüche: "Wir haben zu wenig gearbeitet. Die Einstellung unserer Mannschaft muss sich daher ändern." Sektionsleiter Hans Neubauer aus Heiligenkreuz
SV-Heiligenbrunn gegen den ASV Dt. Tschantschendorf (3:1)
Schlusslicht Dt. Tschantschendorf musste sich in Heiligebrunn 1:3 geschlagen gegeben.
So haben sich die Deutsch Tschantschendorfer den Saisonstart nicht vorgestellt. Eigentlich wollte man mit einem Sieg in Heiligenbrunn die Mission "Klassenerhalt" beginnen. Die Hausherren machten dem Tabellenletzten aber einen Strich durch die Rechnung. Schon nach zwei Minuten schlug es im Gehäuse von Joachim Nemeth ein. In Folge konnten die Gäste das Spiel zwar lange offen halten, doch letztendlich zeigte sich, dass Heiligenbrunn das bessere Team war. Endstand 3:1 für die Steurer-Truppe. "Wir haben das Spiel lange offen gehalten, mussten es dann aber dennoch aus der Hand geben", meinte ein entäuschter Obmann Günther Wehofer aus Deutsch Tschantschendorf. Für Heiligenbrunn waren es drei wichtige Punkte. "Nun geht es nach Heiligenkreuz. Ich habe den Verein in Bocksdorf gesehen und ihn genau beobachtet. Man darf Heiligenkreuz sicher nicht unterschätzen", so Heiligenbrunns Trainer Didi Steurer.
Team der Runde: Deutsch Bernhard (1)
Stimmen & Sprüche: "Wir wollen durchstarten und weiterhin Punkte einfahren" Heiligenbrunns Steurer Dietmar